S a t z u n g des Vereins für Touristik und Stadtwerbung Rotenburg (Wümme) e.V.

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Verein für Touristik und Stadtwerbung Rotenburg

(Wümme) e.V.“ (VTS) und hat seinen Sitz in Rotenburg (Wümme)

§ 2 Bezeichnung des Gästebetreuungsbüros

Die vom Verein unterhaltene Geschäftsstelle führt die Bezeichnung „Tourist-

Information“ in Verbindung mit dem Symbolzeichen „i“.

§ 3 Allgemeine Aufgaben

Aufgabe des VTS ist es, den örtlichen Tourismus sowie die heimische

Wirtschaft zu fördern.

Insbesondere hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht,

1. dem Tourismus dienende Einrichtungen zu schaffen und zu

verbessern,

2. die örtlichen Angebote zu koordinieren,

3. die Tourismusbereitschaft zu wecken und auszubauen,

4. die örtliche Stadtwerbung, die Absatz- und die Verkaufsförderung

sowie die Öffentlichkeitsarbeit durchzuführen,

5. eine umfassende Gästebetreuung durch Unterrichtung, Führung und

organisatorische Hilfeleistungen zu gewährleisten sowie

6. die gemeinsamen Interessen der einheimischen Wirtschaft und des

örtlichen Tourismus zu vertreten.

§ 4 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im

Sinne der §§ 51 ff Abgabenordnung und erstrebt keinen Gewinn. Sofern sich

.berschüsse ergeben, werden diese zur Erfüllung der Aufgaben verwendet.

Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen

oder sonstige unmittelbare Leistungen aus Mitteln des Vereins.

§ 5 Mitglieder

Ordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Personen, Firmen und

Institutionen werden, sofern sie die Satzung anerkennen und nach ihr

handeln wollen.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand aufgrund eines schriftlichen

Antrages.

Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Kündigung des Mitglieds zum

Schluss des Geschäftsjahres bei Einhaltung einer Frist von drei Monaten.

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Geschäftsaufgabe, Wegzug, Wegfall der

Geschäftsgrundlage oder durch Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Ein

Mitglied kann ferner durch die Mitgliederversammlung ausgeschlossen

werden, wenn vereinsschädigendes Verhalten, Missachtung der Satzung oder

Nichtzahlung der Mitgliedsbeiträge vorliegen.

§ 6 Ehrenmitglieder

Zu Ehrenmitgliedern können von der Mitgliederversammlung solche Personen

gewählt werden, die sich um die Förderung der Vereinsziele besondere

Verdienste erworben haben.

§ 7 Rechte der Mitglieder

Die Mitglieder sind aufgerufen, durch Vorschläge, Anregungen und

Eigenleistungen die Vereinsarbeit zu fördern.

Die Mitglieder nehmen an der Mitgliederversammlung teil, können Anträge zur

Abstimmung stellen und sich in die Organe des Vereins wählen lassen. Sie

bestimmen durch Mehrheitsentscheidungen die Grundlinien der Vereinsarbeit.

§ 8 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Bestimmungen der Satzung einzuhalten,

den Vorstand in seiner Tätigkeit zu unterstützen und dem Verein erforderliche

Auskünfte zu geben.

Die ordentlichen Mitglieder sind verpflichtet, die in der Beitragsordnung

festgelegten Beiträge zu entrichten und die sonstigen Bestimmungen der

Beitragsordnung einzuhalten.

§ 9 Mitgliederversammlung

a.) Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden jährlich

mindestens einmal einberufen. Eine außerordentliche

Mitgliederversammlung hat stattzufinden, wenn 20% der Mitglieder

diese schriftlich mit Angabe der Verhandlungsgegenstände beantragen.

Die Mitgliederversammlungen sind wenigstens drei Wochen vorher

schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.

b.) Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne

Rücksicht auf die Zahl der Erscheinenden beschlussfähig. Jedes

Mitglied hat eine Stimme. Ein Mitglied kann sich mit schriftlicher

Vollmacht vertreten lassen, wobei ein Mitglied nicht mehr als ein

weiteres Mitglied vertreten darf. Bei Abstimmungen entscheidet die

einfache Mehrheit der Stimmen, abgesehen von denen in §§ 11 und 12

festgelegten Fällen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als

abgelehnt.

c.) Anträge aus Kreisen der Mitglieder müssen mindestens eine Woche

vorher dem Vorstand schriftlich und begründet eingereicht werden.

d.) Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden, seinem

Stellvertreter oder einem Mitglied des Vorstandes geleitet.

Die Tagesordnung muss bei der ordentlichen Mitgliederversammlung

(§ 32 BGB) folgende Punkte enthalten:

aa) Jahresbericht

bb) Jahresrechnung, Rechnungsprüfungsbericht, Entlastung des

Vorstandes,

cc) Genehmigung des Wirtschaftsplanes,

dd) Wahl der Mitglieder des Vorstandes,

ee) vorliegende Anträge

Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist eine

Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden und einem bestimmten

Teilnehmer der Mitgliederversammlung zu unterzeichnen ist.

§ 10 Vorstand

a.) Der Vorstand im Sinne dieser Satzung besteht aus dem Vorsitzenden,

seinen zwei Stellvertretern sowie zwei weiteren Mitgliedern.

b.) Gesetzlicher Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB sind der

Vorsitzende und jedes weitere Vorstandsmitglied für sich. Der

Vorsitzende leitet alle Verhandlungen und Vereinsgeschäfte im Rahmen

dieser Satzung.

c.) Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf

vier Jahre; der Vorstand bleibt nach Ablauf seiner Amtsdauer solange im

Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

d.) Die Sitzungen des Vorstandes finden nach Bedarf statt. Die Einladungen

zu den Sitzungen erfolgen in der Regel zwei Wochen, in

dringenden Fällen aber mindestens drei Tage vorher unter Angabe der

Tagesordnung.

e.) Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens einem

Drittel seiner Mitglieder. Über die Verhandlungen ist ein Ergebnisprotokoll

anzufertigen, das vom Verhandlungsführenden und einem

weiteren Mitglied zu unterzeichnen ist.

f.) Der Vorstand hat folgende Aufgaben:

Der Vorstand hat die Leitung des Vereins zur Erfüllung der in dieser

Satzung gestellten Aufgaben. Insbesondere zählen zu seinen

Obliegenheiten:

aa) Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Durchführung ihrer

Beschlüsse,

bb) Aufstellung des Wirtschaftsplanes,

cc) Rechnungslegung gegenüber der Mitgliederversammlung,

dd) Verwaltung des Vereinsvermögens,

ee) Einsetzung von Ausschüssen

§ 11 Ausschüsse

Der Vorstand kann für bestimmte Arbeitsgebiete des Vereins Ausschüsse

einsetzen, die nach seinen Weisungen die ihnen übertragenen Aufgaben zu

erfüllen haben. Die Ausschüsse können jederzeit vom Vorstand abberufen

werden. Die Mitglieder der Ausschüsse werden vom Vorstand berufen und

abberufen. Sie wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und einen

stellvertretenden Vorsitzenden.

§12 Rechnungsprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte zwei Rechnungsprüfer und

einen Stellvertreter für die Dauer von drei Jahren. Die Aufgabe der

Rechnungsprüfer besteht in der Prüfung des sachgerechten Finanzgebarens

des Vorstandes einschließlich der Gesch.ftsführung; sie berichten darüber vor

der Jahreshauptversammlung.

§ 13 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 14 Beitragsordnung

Die Beitragszahlung wird durch eine Beitragsordnung geregelt. Sie wird von

der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder

beschlossen oder geändert. Ein solcher Beschluss ist nur wirksam, wenn

dieser Punkt in der Tagesordnung mit der Tagesordnung angegeben wurde. In

der Beitragsordnung sind die Höhe der Mitgliedsbeiträge, die Zahlungsfristen

und die Zahlungsmodalitäten geregelt.

§ 15 Satzungsänderungen

Änderungen der Satzung erfordern die Mehrheit von mindestens drei Viertel

der anwesenden Stimmen.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung

Über Änderungen solcher Bestimmungen der Satzung, welche den Zweck

oder die Vermögensverwaltung des Vereins betreffen sowie über die

Verwendung des Vermögens des Vereins bei seiner Auflösung oder bei

Wegfall des bisherigen Zwecks sind vor Inkrafttreten dem zuständigen

Finanzamt mitzuteilen und dürfen erst nach der Zustimmung ausgeführt

werden.

§ 16 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck besonders

einberufenen Mitgliederversammlung mit zwei Drittel Mehrheit beschlossen

werden und verlangt die Anwesenheit von mindestens zwei Drittel aller

Mitglieder. Im Falle der Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von vier Wochen

eine neue Mitgliederversammlung vorschriftsmäßig mit derselben

Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der

erschienenen Vereinsmitglieder die Auflösung mit einfacher Mehrheit der

Anwesenden beschließen kann.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das

Vermögen an die Kommune, die es für gemeinnützige Zwecke zu verwenden

hat.

§ 17 Inkrafttreten

Die Satzung tritt in Kraft, sobald sie von der Gründungsversammlung

(Mitgliederversammlung) ordnungsgemäß beschlossen ist.

Die Tätigkeit des Vereins beginnt mit dem Tag, an dem der Vorstand von der

Mitgliederversammlung gewählt worden ist.

Stand: März 2009